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„To The East Roadtrip“ – Toronto (Ende)

Unser erstes Airbnb in Toronto liegt im Hipster-Viertel „Kensignton Market“. Ein wunderbarer Teil der Stadt mit seinem eigenen Flair. In der Bar unter der Unterkunft spielt anscheinend fast jeden Abend eine Liveband. Früh schlafen ist also nicht drin.

Nach den vielen verschiedenen Städten, die alle irgendwie relativ hässlich waren, ist Toronto für mich ein willkommener Schock. Nicht ohne Grund wird die Metropole des Öfteren mit New York verglichen. Direkt am ersten Tag geht es auf den CN-Tower. Mit einer Höhe von 553 Metern ist es er das achthöchste Gebäude der Welt. Für happige 42$ geht es für mich auf zwei Aussichtsplattformen. Eine davon ist mit Glasboden und bietet einen relativ unspektakulären Blick auf den Boden. Viel faszinierender ist die Aussicht zu den Seiten. Trotzdem sind 42$ eindeutig zu viel.

Weiter geht es zu Fuß durch die Stadt und besonders das Banken-Viertel. Wolkenkratzer überall.

Unser Weg führt uns durchs Eaton-Center und zum „Yonge-Dundas Square“, eine kleine Version des „Times Square“ in New York und ein weiterer Grund warum die beiden Städte oft miteinander verglichen werden. Es ist einfach schön durch eine so belebte Stadt zu laufen. Außerdem lassen sich die europäischen Einflüsse kaum leugnen. Es gibt „alte“ Gebäude und richtige Kirchen.

Am nächsten Tag sind wir ziemlich unproduktiv und verbringen die meiste Zeit in einem Ökoladen. Hier habe ich zumindest die ersten Postkarten geschrieben, die es auch bis zur Post geschafft haben.

Am dritten Tag geht es aus Toronto raus – zu den Niagarafällen. Die riesigen Wasserfälle, sind wohl eine der bekanntesten Attraktionen in ganz Kanada. Wir haben einen ganzen Tag dort verbracht und sind auch durch die Stadt „Niagara-on-the-Lake“ gelaufen. Die Wasserfälle selbst sind beeindruckend. Leider war eine Bootstour im Winter nicht mehr möglich. Alles um die Wasserfälle herum ist allerdings zubetoniert. Die Stadt direkt an den Fällen ist ebenfalls hässlich. „Niagara-on-the-Lake“ war dafür echt schön und weihnachtlich. Außerdem gab es abends noch ein Feuerwerk über den Fällen.

Am nächsten Tag hieß es erst mal ausschlafen und dann ging es für mich ins „Ripley´s Aquarium of Canada“. Eine weitere viel zu teure Attraktion. Für kleine Kinder bestimmt ein tolles Erlebnis aber für mich schlichtweg zu voll. Der lange Tunnel, der durch ein riesiges Becken führt, ist mit Abstand das Beste, aber keine 40$ wert.

Vor dem Aquarium hatte ich noch einen Pflichttermin im Kino. „Fantastische Tierwesen 2“ musste unbedingt geschaut werden… Und so war mein letzter Tag in Toronto dann auch schon vorbei.

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