Daily-Blog

Zwei Wochen verschollen – Calgary & Banff

Es ist inzwischen wieder etwas her, dass ich hier geschrieben habe. Deswegen hier die Kurzform von dem was passiert ist:
Von Victoria bin ich nach Calgary geflogen, wo ich etwa eine Woche verbracht habe. Im Nachhinein wäre ich besser in Victoria geblieben. Leider war der Flug schon gebucht und außerdem wollte ich in Calgary ein Auto kaufen. – Wollte ich… Ich habe mir einige Autos angeschaut, war aber nie zufrieden. Eventuell bin ich einfach zu pingelig aber ich wollte halt kein Risiko eingehen.

Die Zeit, die ich nicht mit Autobesichtigungen verbracht habe, wurden mit Netflix verschwendet. Warum? – Calgary kann mir nichts bieten. Ich finde die Stadt auch bei meinem dritten Besuch einfach nur hässlich. An einem Tag bin ich aber trotzdem in den Calgary-Tower gegangen. Zusammen mit einer anderen „Travellerin“ habe ich mir einen Überblick über die Stadt verschafft. Der Turm ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde auf dem Bahnhofsgelände, welches der Grundstein für Calgary war, errichtet. Finanziert durch einen der größten kanadischen Ölkonzerne, wie so viel anderes in Alberta auch. Für die Olympischen Winterspiele 1988, wurde dem Turm ein riesiger Gaskessel verpasst, sodass er als eine riesige olympische Fackel dienen kann.
Zugegebenermaßen ist ein kleiner Teil der Innenstadt ganz schön. Die Gebäude sind hier nämlich aus Sandstein um einem Brand vorzubeugen. Dadurch ist der typisch amerikanische Stil der Häuser aufgelockert.

Ende Oktober bin ich dann schließlich mit dem Greyhound Bus nach Banff gefahren. Eine der letzten Fahrten in Westkanada. Seit Anfang November fährt nur noch ein Bus zwischen Vancouver und Kelowna soweit ich weiß.
In Banff habe ich dann zwei Nächte im Hostel verbracht, bis ich dann am 30. in meine neue Unterkunft gezogen bin. Diese ist ziemlich neu und dadurch auch noch sehr schön. Ich teile mir ein Bad und ein Zimmer mit einer anderen Person und ein ganzes Haus mit sieben anderen.
Am 1. November habe ich dann angefangen im „Fox Hotel and Suites“ als Room Attendant zu arbeiten. – Also Zimmer putzen.

Das war alles was passiert ist…

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.