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Roadtrip Tag 5 – Zurück nach Calgary

Statt den Sonnenaufgang in den Canyons zu besuchen, schlafen wir fast bis 9. Als die anderen Deutschen sich weiter auf den Weg machen, geht es für uns dann in den Canyon. Bereits um diese Zeit, sind die ersten Touristenbusse angekommen und vor allem die ersten 100 Meter sind überlaufen. Etwas weiter sind wir allerdings fast alleine.
Der Canyon hat mich ein wenig enttäuscht. Ich hatte so viel davon gehört aber die ganzen Absperrungen verscherbeln die komplette Natur. An sich ist der Canyon ganz interessant mit vielen runden Aushöhlungen und einer Tiefe von teilweise 20 bis 30 Metern. Ich hatte mir aber einfach mehr erhofft.

Nach dem Canyon geht es dann wieder zurück nach Calgary, weil Wibke morgen zurückfliegt. An der Grenze zwischen dem Jasper- und dem Banff Nationalpark biegen wir auf den Thompson Highway und verlassen die Parks. Auch außerhalb der Nationalparks findet man nämlich sehr viel unberührte Natur. Die Fahrt durch Alberta (außerhalb der Berge) ist ermüdend. Hunderte Kilometer lang ziehen sich schnurgerade Autobahnen durch tausende Felder. Die einzige Abwechslung sind die Ölpumpen dazwischen. Das ist wohl ganz Alberta. Die Provinz habe ich jetzt also schon gesehen.
In Calgary wird in einem Airbnb übernachtet. Als wir dort ankommen, müssen wir feststellen: Es ist noch besser als erhofft. Unsere Vermieterin ist nett und das Haus ist ziemlich neu und schön. Abends geht es nur noch kurz was Essen und dann schlafen.

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