Daily-Blog

Was zuvor geschah…

Mit dem Start des Roadtrips wird hier auf dem Blog wohl jetzt wieder regelmäßig etwas erscheinen. In den letzten Wochen ist nicht so viel passiert.
Viele Gespräche mit Kollegen und Durchreisenden lassen immer mehr darauf schließen, dass ich nicht alleine mit meinem Bild von Kanadiern bin. Viele nehmen im Vergleich zu Australiern, Kiwis und Deutschen ihre Arbeit nicht so ernst. Es scheint einfach mit der Kultur verbunden zu sein. Natürlich gilt das nicht für alle Kanadier und ich hatte noch nicht mit vielen von ihnen wirklich Kontakt. Das liegt natürlich daran, dass ich mich eher mit Reisenden unterhalte.
Zu den „Travellern“ gehören vor allem Australier, Kiwis und Deutsche. Amerikaner trifft man natürlich auch aber meistens sind diese eher im Kurzurlaub oder auf dem Weg zur Sommerresidenz, weil sie den Winter nicht in Alaska verbringen wollen. Einige lange Nächte mit Amerikanern zeigen, dass die meisten US-Bürger in einer großen Blase leben: Es gibt eigentlich nur die USA und diesen unwichtigen Rest. Reisen oder gar umziehen scheint eine große Sache zu sein.
Resultat der nächtlichen Gespräche am Lagerfeuer ist eine Reihe neuer Kontakte – Hauptsächlich Australier und Schotten.

Anfang der letzten Arbeitswoche sind dann noch zwei Australier im Park angekommen – mit einem Solar-Camper Marke Eigenbau. Ihr Projekt einer Reise auf Solarenergie, wird vor allem von unserem CEO stark unterstützt. Darüber schreibe ich wohl noch einen Beitrag.

Bevor unser CEO hoch kam, hatte ich im Prinzip die Chef-Position inne, weil mein Chef mit seiner Frau zu seinem dreißigsten Geburtstag nach Alaska gereist ist. Mir wurde die Aufgabe anvertraut ihn zu vertreten. Eine sehr schöne Erfahrung, weil mir zum ersten Mal eine wirklich wichtige Aufgabe aufgrund meiner Fertigkeiten zugeteilt wurde. Zu dem resultiert daraus mehr Geld wegen Überstunden und eine brillante Empfehlung für zukünftige Arbeitgeber.

Alles in allem kann man sagen, dass sich vor allem die letzten Wochen sehr gelohnt haben.

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