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Mein (fast) erstes Mal in den heißen Quellen

Gestern habe ich mich in die Quellen gewagt und bin auch tatsächlich drin geblieben. Ich war bereits einmal da und wollte baden gehen aber als ich ins Wasser gestiegen bin, sind mir meine Beine weggebrannt. Ich hatte wohl leichten, nicht mal wirklich sichtbaren Sonnenbrand. Heißes Wasser und Sonnenbrand sind keine gute Kombination, wie die meisten vermutlich wissen. Um den Sonnenbrand zu vermeiden, habe ich danach dann immer lange Hosen während der Arbeit getragen. Sonnencreme hilft da nämlich nicht so lange. Auch wenn ich mich jetzt ziemlich mittig (nur vertikal) in Kanada befinde, ist das Wetter hier (noch) nicht schlechter. Durchgängig 30 Grad und Sonne.
Das Wasser ist warm bis heiß. Bestimmen kann man das anhand der Entfernung zu den Quellen. Ich bin nicht bis ganz nah dran gegangen, weil mir 53 Grad etwas zu heiß ist. Ungefähr 8 Meter von den Quellen entfernt ist meiner Meinung nach die Grenze zwischen angenehm warm und unangenehm heiß. Im Wasser gibt es auch etwa auf dieser Höhe eine Bank. Da bin ich vermutlich die meiste Zeit geblieben. Allerdings finde ich es durch die Temperatur recht anstrengend. Das Atmen fällt recht schwer und mein Herz hat sich glaube ich ziemlich abgemüht. Deswegen habe ich mich später in den hinteren Teil zurückgezogen. Dort kann man ganz bequem dümpeln und sich entspannen.
Der einzige Minuspunkt bei den Quellen ist wohl der Geruch. Da das Wasser ziemlich tief aus der Erde kommt, wo es ja auch durch das Erdinnere erwärmt wird, nimmt es auf dem Weg nach oben alle möglichen Mineralien und anscheinend auch etwas Schwefel mit. Der Geruch ist zum Glück nicht stark aber ab und zu kommt schon mal eine Wolke über das Wasser gezogen.
Ich werde auf jeden Fall noch öfter in die Quellen gehen. Jetzt verstehe ich auch warum der Campingplatz immer voll ist.

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