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Bye Vancouver!

Nach nun mehr als zwei Wochen verlasse ich morgen früh Vancouver. Um 8:45 geht mein Flug. Das heißt: Früh aufstehen.

Aber wie war/ist Vancouver denn jetzt überhaupt? Mein erster Eindruck war nicht einwandfrei. Nach 15 Tagen weiß ich aber jetzt: Downtown ist nicht alles. Es gibt noch viel mehr was nicht nur aus Wolkenkratzern und Cannabiswolken besteht. Selbst Downtown ist nicht einfach nur voll, laut und dreckig, sondern viel mehr imposant und überwältigend. Besonders toll sind die Food Trucks, die den ganzen Sommer über in den Straßen ihr Fastfood verkaufen. (Das schmeckt echt gut!) Sie lockern das Bild der Wolkenkratzer auf und bieten einem dazu noch relativ günstige Essensgelegenheiten. Wenn ich mich nicht Irre gibt es sogar eine eigene App und ein Kartensystem, welche sich mit den Food Trucks beschäftigen. Wer also wissen will wo die besten Food Trucks stehen, kann einfach nachschauen. Fun Fact: Das gleiche gibt es inzwischen für Cannabis-Läden)
Das es in Downtown nur so wimmelt von Wolkenkratzern, brauche ich wohl nicht mehr erwähnen. Auf recht kleiner Fläche findet man 50 Gebäude, die größer als 100 Meter und kaum welche, die nicht mindestens 30 Meter sind. Das größte Gebäude ist das Living Shangri-La, welches meiner Meinung nach echt hässlich ist. Nebenan steht der Trump Tower in der kanadischen Ausgabe und belegt Platz zwei von der Höhe her. Der Unterschied zwischen den beiden Gebäuden beträgt 35 Zentimeter. Fun Fact: Der Trump Tower wurde nach dem Living Shangri-La gebaut, und führte zu einem Wertverlust von 10 Millionen Dollar, da der Living Shangri-La jetzt zugebaut ist.
An Geschäften, Diskotheken, Restaurants und Ähnlichem mangelt es in Downtown nicht. Es ist immer etwas los und – auch wenn es der dreckigste Teil der Stadt ist – immer noch relativ sauber. Mir fehlt einfach das Besondere. Ansonsten mag ich Downtown echt gerne.

Geht man aus Downtown raus, findet man sich in einer einfachen Großstadt mit Rastersystem wieder. Hier haben es die Kanadier besser als die Spanier gemacht: Die Straßen sind rechteckig statt quadratisch angelegt. Das hilft sehr bei der Orientierung. Und was noch mehr hilft sind hunderte kleine Parks, die man überall in der Stadt findet. Ganz zur Not setzt man sich einfach rein um sich neu zu orientieren. Wie in jeder Stadt gibt es verschiedene Viertel, die unterschiedlich aussehen und unterschiedliche Leute beherbergen. Das Universitätsviertel ist sehr neu und hübsch, an Jericho Beach und Kitsilano Beach sind sehr hübsche Häuser zu finden, die sicherlich sehr teuer sind. Den Süden von Vancouver habe ich bisher noch gar nicht erkundet. Der Rest vom Norden (von Vancouver und nicht North Vancouver) ist aber ansonsten ganz normal, mit vielen Geschäften und aufgelockert durch viele Parks. Hier zu leben ist bestimmt nicht schlecht.(Nur die Busse sind sehr voll)

Die Lage von Vancouver insgesamt ist natürlich wunderschön. Berge, Meer, Strand und Wald umgeben die Stadt, wo nicht gerade schon die nächste Stadt anfängt. Eben diese Lage macht Vancouver zu einer tollen Stadt. Man muss nicht mal wirklich aus der Stadt raus um in die Natur zu gelangen. Ich kann gut nachvollziehen warum Vancouver immer zu den lebenswertesten Städten gehört. Müsste ich selbst hier wohnen, würde ich aber definitiv nicht nach Downtown ziehen.
Vermutlich werde ich nochmal wiederkommen. Dann geht es für relativ viel Geld auch noch in den Suspension Bridge Park. Hier ist halt alles teuer aber der Park soll sich lohnen.

Mal schauen wann ich mich wieder melde. Das hängt wohl vom Internet ab…

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