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Ein lustiger Abend

Was macht das Wohnen im Hostel cool? Man trifft jede Menge unterschiedliche Leute und kommt mit ihnen ins Gespräch und hat einfach Spaß. Gestern Abend war ein Paradebeispiel dafür:
Es fing alles mit dieser Dosensuppe an, die ich mir gekauft hatte. Als ich Hunger bekam, hab ich also versucht mir diese Suppe zu machen. Im Hostel war ein Dosenöffner also hätte es eigentlich unproblematisch sein können. Was aber wenn der Dosenöffner nicht funktioniert? Eine geschlagene halbe Stunde habe ich mich abgemüht und es nicht geschafft diese blöde Dose zu öffnen. Das blieb natürlich nicht unbemerkt. Hilfe kam von allen Seiten aber niemand bekam es hin. Mit der Zeit kamen immer mehr dazu und am Ende standen so circa 15 Leute um die Dose herum und haben versucht sie aufzubekommen. Schließlich wurde ich (oder auch wurden wir) von einer Mitarbeiterin erlöst, die den Dosenöffner kurzerhand komplett verdreht ansetzte und innerhalb von Sekunden die Decke der Dose entfernte. Leider mit so viel Schwung, dass etwa ein Drittel der Suppe verschüttet wurde. Jetzt hatte ich also eine Zwei-Drittel Dose Suppe. Der Jubel war groß! Die Suppe sogar recht gut.
Wo man so viel zusammen erreicht hatte, beschloss man den Abend zusammen zu essen und Spaß zu haben. So kam es, dass ich mit einem Haufen Franzosen, ein paar Kanadiern, einem Mexikaner und einem Spanier nachts Bierpong gespielt habe.
(Das Bild oben zeigt die Küche, wo sich alles zugetragen hat.)

3 Comments

  • Schroeder

    Es sollen schon Leute verhungert sein, die zu blöd waren, einen Dosenöffner richtig anzusetzen.
    Gib’s auf und fang dir lieber ’nen Lachs 😛

    • Julius

      Da im Prinzip alle Leute daran gescheitert sind, werden wir wohl alle verhungern…
      Tatsächlich fängt demnächst die Lachs-Zeit an. Das möchte ich mir ansehen. Vielleicht fang ich ja dann tatsächlich einen 😉

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